Kurzvorstellung
Claudia Fischer, Jahrgang 1966, ist studierte Medienpädagogin und arbeitet als Freie Journalistin für Fernsehen, Radio, Print- und Onlinemedien, als Film- und Buchautorin, als Moderatorin und Dozentin und Referentin in der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung.
Ich konzentriere mich inzwischen auf das weitegefächerte Themenfeld Trauma und Journalismus. Ich schule Medienschaffende in traumasensibler Berichterstattung und Selbstschutz vor psychischen Folgen von Gewaltberichterstattung. Darin beschäftige ich mich insbesondere mit den Themen sexualisierte und Rituelle Gewalt. Lange Jahre habe ich auch zu Datenschutz, Digitaler Sicherheit und anderen Themen veröffentlicht.
Selbstverständnis
Journalismus ist für mich der freie Zugang zu Informationen, die Auswahl von Themen und Aussagen nach professionellen, transparenten Kriterien und ein Handwerk, kein Hexenwerk. Ohne freie Medien keine Demokratie. Natürlich gehören zum Journalismus auch ein gewisses Sprachtalent und Kreativität, mindestens genau so wichtig aber sind Allgemeinbildung und vor allem eine klare Haltung bei jedem Thema. Diese Haltung muss man sich – meist im Gespräch mit anderen – erarbeiten, und sie sollte im späteren Produkt auch klar erkennbar sein.
Pädagogik ist für mich die Grundhaltung, dass so gut wie alles auf der Welt von Menschen beeinflusst und verändert werden kann. Mit dieser Prämisse arbeite ich auch als Journalistin. Nichts ist einfach irgendwie, alles hat Ursachen und Gründe. Und gemeinsam mit anderen Menschen lassen sich fast alle Dinge auf dieser Welt langsam aber sicher verändern, vom Individuum selbst bis zur Welt da draußen.
