Mit einem lachenden und einem weinenden Auge habe ich es ausgepackt – das Digitalcourage-Jahrbuch für 2024. Es wird mein letztes sein.
Ich bin sehr stolz auf die Jahrbuch-Reihe für Digitalcourage, denn das Grundkonzept, das wir 2017 entwickelt haben und das maßgeblich auf meine Idee zurückging, hat sich über die sieben Bände nur in sehr kleinen Teilen geändert. Die Gliederung ist gleich geblieben (Aktuelles und Begleitendes. Abgemahntes (die Langtexte der BigBrotherAwards des vergangenen Jahres), Aktivierendes (Tipps der Digitalen Selbstverteidigung), Richtungsweisendes (Rückblicke auf die frühe Netzpolitik von Digitalcourage von vor 30 Jahren) und ein bisschen Anhang und Nachschlagewerk. Auch das geniale Design von Isabel Wienold haben wir nur sehr geringfügig angepasst und hier und da weiterentwickelt. Im Großen und Ganzen sind alle sieben Bücher aus einem Guß – und lesenswert! Bestellen hier
Aber wie eingangs erwähnt: Ich werde keine weiteren Jahrbücher mehr machen. Ich liebe das Konzept und hoffe sehr, dass sich jemand anderes findet, der die Reihe weiterführt!
Warum?
Es ist sehr viel Arbeit, und ich habe gemerkt, dass mir die Ideen ausgehen. Ich kann mich selbst nicht mehr gut motivieren, und damit auch nicht mein Redaktionsteam (Katrin Schwahlen und Patrick Wildermann) oder die vielen Autorinnen und Autoren, die ihre Beiträge fürs Jahrbuch pünktlich abliefern sollen. Der Nerv-Faktor steigt, das innere Augen-Rollen wird häufiger, und dann sollte ich gehen, habe ich entschieden. Ich habe einfach das Gefühl, dass mal ein frischer Wind durch dieses Projekt wehen sollte. Und deshalb habe ich mich schon zu Beginn der Arbeitsphase für dieses „Jahrbuch für 2024“ abgemeldet. „Das hier mache ich noch, aber dann ist Schluss!“
Good luck und danke für den Fisch! 😀
