im Rahmen der 10. Bundestagung der
Arbeitsgemeinschaft Deutscher Bewährungshelferinnen und Bewährungshelfer e. V. (ADBeV).
Geschlossene Veranstaltung.
Nach einem Vortrag von Frau
JProf. Dr. Friederike Eyssel über die Mythen über Vergewaltigungen
und ihre Auswirkungen auf z.B. die Behandlung bei Ärzten
und die Entscheidungen der Justiz werden die Teilnehmerinnen des Podiums und das
Fachpublikum diskutieren, wie betroffenen Frauen geholfen werden kann.
im Rahmen der Fachtagung: "Nur Gerede?! Konsequenzen aus der Debatte über sexualisierte Gewalt" der Deutschen Gesellschaft
für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung e.V. (DGfPI).
Anmeldung zur Fachtagung bis 11. November 2011.
Vortrag in Herford, Aula der Volkshochschule
In den 1970er Jahren war sexualisierte Gewalt noch ein Tabu-Thema. Dass das heute anders ist, verdanken wir dem Mut der vielen Frauen und Mädchen, die hartnäckig immer wieder erzählt haben und erzählen, was ihnen angetan wurde und wird. Sie müssen Schamgrenzen überwinden, gegen Ungläubigkeit ankämpfen und mit Vorverurteilungen leben. Trotzdem reden sie über Taten, Täter und die Folgen für ihr eigenes Leben, und das ist gut so. Nur weil sie so mutig sind, gibt es heute Gesetze, Präventionsprogramme und Beratungsstellen. Die Medien spielen bei diesem Prozess eine wichtige Rolle - sorgen aber auch für viel Unmut. Warum müssen immer wieder und wieder Betroffene ihre Geschichten erzählen? Warum erfahren die sogenannten "Fremdtäter" immer noch mehr Aufmerksamkeit als die viel typischeren Täter aus dem Nahbereich der Mädchen und Frauen? Und welche Auswirkungen hat eine solche Berichterstattung? Claudia Fischer ist freie Journalistin und Medienpädagogin und gibt Antworten auf diese drängenden Fragen.
Beim Kongress "Gesichter der Gewalt" in der
Villa Lindenfels