Verstanden Werden
Heißt das, dass die Medien Kriege beginnen und beenden können? Nein, aber es heißt,
daß die so genannten "Medienschaffenden", zu denen ich als Journalistin auch gehöre,
eine besondere Verantwortung dafür haben, "welche Realität sie in die
Welt setzen". Und das gilt für regionale oder lokale Berichterstattung genauso wie für
Tagesschau, Spiegel und Stern.
Meine Themen
Die meisten meiner Themen haben irgendeinen Bezug zur Region Ostwestfalen-Lippe (Bielefeld,
Paderborn, Detmold). Warum? Erstens wohne ich in Bielefeld, zweitens arbeite ich seit 1992 überwiegend
für das WDR Studio Bielefeld, das für diese Region zuständig ist. Abgesehen von Sport-Themen,
zu denen ich so gut wie keinen Draht habe, sind meine Themen breit gefächert: Vom Winterreifen-Check
über Berichterstattung zu Kommunal-, Landtags- und Bundestagswahlen bis hin zu Wirtschaftsportraits
regionaler Unternehmen.
In einige Themen habe ich mich auch tiefer eingearbeitet und z.B. Bücher dazu
veröffentlicht - Beispiele finden Sie hier. Die Kombination
von "schnellem Umschalten" zwischen sehr verschiedenen Themen im Aktuellen und der Möglichkeit,
wirklich tief in ein Thema einzusteigen und zur Expertin zu werden, macht Journalistin für mich
zu einem Traumberuf.
Meine Ausbildung
Nein, ich habe kein Volontariat gemacht. Mein Weg in den Journalismus war nicht gerade,
sondern führte über viele Glücksfälle und Praxiserfahrungen.
Ich habe immer wieder Menschen in Redaktionen getroffen, die mir die Chance gegeben haben,
mich auszuprobieren. Ich habe erst als Freie Mitarbeiterin bei zwei Tageszeitungen
gearbeitet, und mich dann (leider vergeblich) für ein Volontariat beworben.
Ich habe erst die Jugend-Radiosendung "Menschenskinder" beim Krankenhausfunk
Bielefeld geleitet, und dann Medienpädagogik studiert. So war ich eben auch
erst beim WDR Bielefeld als Freie Journalistin tätig, und habe dann
mein Studium beendet - und zu diesem Zeitpunkt war ich für ein Volontariat bereits
zu alt. Schade - einerseits.
Andererseits habe ich über diesen Werdegang meine laufende Praxis immer parallel theoretisch
reflektiert - nicht zuletzt in meinen Seminaren und Vorträgen, die ich als
Medienpädagogin bis heute gebe und halte. Regelmäßige Fortbildungen gehören natürlich auch dazu.
Mein Selbstverständnis
"Ich gebe Menschen eine Stimme", so habe ich in einem Seminar einmal mein Selbstverständnis
auf den Punkt gebracht. Womit wir wieder beim Punkt "Verantwortung" wären...
Weiteren Einblick in meine journalistische Arbeit bekommen Sie hier und hier.